Grohnde Kampagne
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U28 - Workshop Atommüll
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[Programmflyer] (PDF)

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Newsarchiv 2018

Hamelner Umweltausschuss verabschiedet Resolution zur vorzeitigen Stilllegung des AKW Grohnde!

(02.02.18/GS) Der Hamelner Umweltausschuss hatte dem Rechtshilfefonds Atomerbe Grohnde e.V. im November 2017 die Möglichkeit eingeräumt, zu dem Resolutionsantrag der Listenverbindung SPD/LINKE/Grüne Stellung zu nehmen (wir berichteten). Es ging dabei um die Resolution zur vorzeitigen Stilllegung des AKW Grohnde, wie sie im Jahr 2017 von insgesamt 17 Kommunen und Landkreisen der Region so oder ähnlich verabschiedet worden war (s. Übersicht).

Kraftwerksleiter Michael Bongartz hatte im alten Jahr zunächst eine Abstimmung über die Resolution erfolgreich verhindert, indem er die Ausschussmitglieder zum Infotermin ins AKW eingeladen hatte (wir berichteten). Ob das unbedingt taktisch günstig war, ist fraglich, denn: Die Antragsteller der Listenverbindung waren zum Zeitpunkt des Antrages im August 2017 noch von 249 meldepflichtigen Ereignissen ausgegangen. Zum Jahresende 2017 war man dann bereits bei 254 Ereignissen angelangt. Damit liegt das AKW Grohnde in der "Spitzengruppe" hinter den AKW Philippsburg 2 und Brokdorf an dritter Stelle.

Um ein informationelles Gegengewicht zum AKW-Betreiber herzustellen, hatte Kläger Peter Leiding gefordert, dass auch ihm und dem Rechtshilfeverein die Möglichkeit geboten werden sollte, dem Ausschuss die Argumente der Atomkraftgegner vorzutragen. Diese Bitte war ihm gewährt worden. Eine Stunde vor Beginn der öffentlichen Umweltausschusssitzung am 31.01.18 konnte Peter Leiding darum in einem halbstündigen Vortrag, gefolgt von einer Diskussion, den Ausschussmitgliedern die Sicht der Kläger erläutern (Vortragsmanuskript).

Positiv: Im öffentlichen Sitzungsteil wurde danach der Resolutionsantrag der Listenverbindung von SPD/LINKE/Grüne zur vorzeitigen Stilllegung des AKW Grohnde mehrheitlich verabschiedet!

Wermutstropfen: Die Resolution muss noch abschließend vom Hamelner Rat verabschiedet werden, um als Beschluss rechtlich wirksam zu werden. Die Chancen hierfür werden angesichts der Mehrheitsverhältnisse im Rat als eher gering eingeschätzt.

WIR HABEN ES SATT – Samstag in Berlin

Seit 2011 gehen jedes Jahr zum Auftakt der weltgrößten Agrarmesse "Grüne Woche" viele Tausend Menschen in Berlin für bäuerliche Betriebe und eine ökologischere Landwirtschaft in Berlin auf die Straße. Viele kommen mit Bus und Bahn, manche LandwirtInnen machen die Anreise selbst mit dem Trecker zu einer zünftigen Demonstration. In diesem Jahr heißt das Motto: „Essen ist politisch“.

[Homepage]
[Anreise] [BUND-Busse aus Bielefeld, Detmold, Minden und Paderborn]

Anti-Atomarer Jahresauftakt in Hameln

Plauderei am Buffet
Plauderei am Buffet
Bob Dulas (Gesang), "Fludo" Oppermann (TinWhistle) und Toto Jürgens
Bob Dulas (Gesang), "Fludo" Oppermann (TinWhistle) und Toto Jürgens

(Di. 16-01-2018/DK) Knapp 40 Mitstreiter/innen auf der 3. Anti-Atom-Party im freiRAUM Walkemühle genossen ein tolles Mitbring-Buffet und ein wunderbar aufgelegtes Musik-Ensemble mit Bob Dulas, Toto Jürgens und dem Flötenspieler "Fludo" Oppermann, das in 3 Blöcken und mit Extra-Zugaben das Publikum grandios unterhielt. Davor und zwischendrin tauschte man/frau sich aus mit Gleichgesinnten im Durchschnitts-Alter 55+ (einige Zeitzeugen der "Schlacht um Grohnde" von 1977 waren damals im Kindes- oder Jugendalter) über zurückliegende oder geplante Anti-Atom-Aktionen.

Dazu gab Peter Dickel (wie 2 junge Damen auch aus Braunschweig angereist; andere Gäste kamen aus Gehrden, Bad Salzdetfurth, Salzhemmendorf oder Bad Pyrmont) mit seinem Vortrag starke Impulse, sich für die sofortige Stilllegung des AKW Grohnde im "Rechtshilfefonds Atomerbe Grohnde" und gegen die Einrichtung eines 2. Zwischenlagers zu engagieren: "In der Anti-Atom-Bewegung gab es nach sehr aktiven Phasen mit grosser Beteiligung und Reichweite immer auch Zeiträume, in denen wenige Aktive sich um das Überleben der Initiativen sorgen mussten. Gerade jetzt ist wieder ein Punkt zur Standort-Bestimmung und Selbst-Findung erreicht und daher ist jede(r) aufgerufen, sich neu einzubringen!"

Darüber soll auf der nächsten Regionalkonferenz am Samstag, dem 27. Januar um 11.00 Uhr im Cafe täglich ausführlich gesprochen werden. Zu Beginn der Sitzung wird es einen bebilderten Überblick über die Aktivitäten seit der Gründung des Anti-Atomplenums (2009) und der Regionalkonferenz (2011) geben. Das AntiAtom­ple­num trifft sich bereits an diesem Mittwoch, dem 17. Januar und ausnahmsweise schon um 18.00 Uhr in der Sumpfblume.

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Termine

Meldepflichtige Ereignisse seit Inbetriebnahme:

254

Stand: 31. Dezember 2017

Quelle: Übersicht beim Bundesamt für kerntechnische Entsorgungssicherheit (BfE)

Anmerkung: Die Statistik der meldepflichtigen Ereignisse beim BfE ist nicht tagesaktuell. Die Zahlen werden immer zur Mitte eines Monats mit dem Stand zum Ende des vorvorigen Monats aktualisiert, also z.B. Mitte November mit dem Stand von Ende September.

Unsere Berichte (seit 2014)

 

18

Kommunen und Landkreise fordern bis jetzt die beschleunigte Stilllegung des AKW Grohnde!

Stand:  21. Februar 2018

[Unsere Übersicht]