Grohnde Kampagne
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Die nächsten Termine

  • Sa. 04.06.  |  ab 11 Uhr  |  Regionalkonferenz
    Was jetzt tun, damit Grohnde nicht wieder ans Netz geht?
    Café täglich, Osterstraße 41, 31785 Hameln

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Beim Empfang der Landtags-GRÜNEN am Mittwoch in Hameln übergab Karsten Schmeißner von der Regionalkonferenz Umweltminister Wenzel den Schlüssel zum Abschließen des AKW Grohnde [RTL-Nord Video].

  • Atomaufsicht ante Portas
  • Warten auf den Atomausstieg !
  • Keiner kann sich vor den Folgen drücken !

(Do, 26-05-2016) Angesichts der erneuten Störungen im AKW Grohnde hatte die Regionalkonferenz vor dem gestrigen Empfang der GRÜNEN Landtagsfraktion im Kulturzentrum "Sumpfblume" in Hameln ihre bewährte Dekontaminationsschleuse aufgebaut und unter versierter Leitung von Frau Dr. Claußen (IPPNW / Bielefeld) wurden GRÜNE und Publikum Person für Person einzeln vermessen und freigegeben. Alle ließen es über sich ergehen, wohlwissend, dass es um ein ernstes und Besorgnis erregendes Problem geht. Alle ? - Nur einer wollte sich drücken: Ex-Umweltminister Trittin schlich sich vorbei und mußte dann auf der Bühne im Saal die Prozedur - sichtlich - über sich ergehen lassen. Siehe Bild unten links.

 


Für Samstag, den 04. Juni, 11.00 Uhr lädt die Regionalkonferenz zu einer Beratung, was jetzt passieren muss, damit das AKW Grohnde nicht wieder ans Netz geht, sondern endgültig stillgelegt wird.

Samstag, 04.06.
  |  ab 11 Uhr  | Öffentliche Beratung
Was jetzt tun, damit Grohnde nicht wieder ans Netz geht?
Café täglich, Osterstraße 41, 31785 Hameln

Dann wird es um die Auseinandersetzung mit der Niedersächsischen Atomaufsicht (Stichwort ToDo-Liste), die Klage auf Stilllegung und weitere Aktionen gehen. Alle Ideen und Vorschläge sind willkommen.

Aktion in Hameln: "AKW Grohnde nie wieder anfahren!"

Kühlpumpenschaden, gefährliche Abriebteile im Primärkreislauf, Informationssperre

E.on schweigt und schürt Spekulationen. „Was ist wirklich los im AKW Grohnde? Hat es auch radioaktive Freisetzungen gegeben?“ fragt die Regionalkonferenz und will das nun herausfinden.

Gelegenheit bietet der Abendempfang der Grünen Landtagsfraktion in Hameln am kommenden Mittwoch, an dem unter anderen auch die Fraktionsvorsitzende Anja Piel und der Umweltminister Stefan Wenzel teilnehmen werden. Die Katastrophenschutzabteilung der Regionalkonferenz will vor Veranstaltungsbeginn alle teilnehmenden Personen einer Strahlenmessung unterziehen und bei Überschreitung des Dosisgrenzwertes Dekontaminationen durchführen, um eine gesundheitlich vertretbare Teilnahme sicherzustellen. Achtung: eventuell ist mit geringen Wartezeiten beim Einlass zu rechnen!

      Ort : Sumpfblume Hameln, Am Stockhof 2a, 31785 Hameln
      Zeit: Mittwoch, 25.5., ab 19 Uhr

Die Aktion soll verdeutlichen, dass jetzt endlich Schluss sein muss und das überalterte AKW Grohnde nie wieder ans Netz gehen darf. In einem Offenen Brief sollen das auch Bundeskanzlerin Merkel, Bundesumweltministerin Hendricks und alle Fraktionen von Bund und Land.

Um eventuelle Wartezeiten beim Einlass möglichst zu verringern, werden noch zahlreiche Katastrophenschutzhelfer benötigt. Aufbaubeginn ist 18 Uhr.

Schluss mit der Flickschusterei – Grohnde muss endlich stillgelegt werden

(KS/11.5.16) Der alarmierende Befund einer ausgefallenen Kühlpumpe im AKW Grohnde zieht weitere Untersuchungen nach sich und wird die nun schon vier Wochen andauernde Stillstandsphase bis zum 5. Juni ausdehnen. Offensichtlich hat Umweltminister Wenzel in seiner Aufsichtsfunktion neue Anordnungen getroffen. E.on wird jetzt die vier im Primärkreislauf befindlichen Dampferzeuger und die zum Einsatz vorgesehenen Brennelemente prüfen.

Zwar begrüßen die Vertreter der Regionalkonferenz die atomaufsichtlichen Aktivitäten. Jedoch ersetzen die geplanten Überprüfungen nicht annähernd die dringend erforderlichen Maßnahmen bezüglich der anlageninternen Schwachstellen, schlummernder Defekte, alterungsbedingter Ausfälle und des unzureichenden Schutzes gegen Terrorgefahren von innen und außen.

Die grundsätzliche Gefahrensituation des AKW Grohnde bleibt somit bestehen, ein Unfall mit erhöhter radioaktiver Freisetzung ist nicht auszuschließen. Deshalb braucht es keine Scheinlösungen, die ein Gefühl von Sicherheit suggerieren. Es gibt nur eine Lösung für größtmögliche Sicherheit: Die sofortige Stilllegung.

Ausgefallene Nachkühlpumpe im AKW Grohnde: Regionalkonferenz fordert von Minister Wenzel Sofortmaßnahmen im Notfallschutz

(KS/27.4.16) Als Konsequenz auf den Ausfall der Nachkühlpumpe hat Umweltminister Wenzel als Leiter der zuständigen Atomaufsicht jetzt umfangreiche Untersuchungen an dem Bauteil angeordnet [NMU-Presseinfo] . Das reicht den Vertretern der Regionalkonferenz jedoch nicht. Sie schickten gestern einen Brief an den Minister, in dem sie ihn aufforderten, unverzüglich Maßnahmen anzuordnen, die den anlageninternen Notfallschutz zu jeder Zeit voll gewährleisten.

Notfallschutzmaßnahmen sollen sicherstellen, dass bei einem schweren Ereignis gravierende Auswirkungen auf die Umgebung vermieden bzw. vermindert werden. Es gibt aber erhebliche Zweifel an deren Funktionsfähigkeit und Durchführbarkeit. Das stellte die Reaktorsicherheitskommission bei Sicherheitsüberprüfungen in Deutschen Atomkraftwerken unmittelbar nach der Reaktorkatastrophe von Fukushima fest, und auch die Physikerin Oda Becker stellt in ihrer Schwachstellenanalyse zum AKW Grohnde das reibungslose Funktionieren der Notfallschutzmaßnahmen dort in Frage.

Durch den Alterungsprozess kommt es in Grohnde nun immer häufiger zu Störungen und Defekten in der Anlage, die oft nicht sofort entdeckt werden. So kann unter den gegebenen Voraussetzungen in einer Notsituation bereits ein vermeintlich harmloser Schaden unermessliche Auswirkungen haben. An dieser Stelle ist die Atomaufsicht gefordert, unverzüglich die entsprechenden Maßnahmen anzuordnen – bis hin zum Entzug der Betriebsgenehmigung!

Revision im AKW Grohnde: Schon wieder Befunde!

(KS/21.4.16) Immer wieder werden bei den turnusmäßig stattfindenden Revisionsarbeiten im AKW Grohnde Störungen und Defekte festgestellt. Dieses Mal sind es Undichtigkeiten an Verschraubungen im Volumenregelsystem und eine von vier Nachkühlpumpen, die sich nicht einschalten lässt. „Auf einer Veranstaltung zum Thema Alterungsmanagement im Herbst 2014 behaupteten die Betreiber, mit ihren Überprüfungs- und Managementverfahren alles im Griff zu haben. Doch die Realität zeigt etwas anderes: Offensichtlich schlummern häufig Defekte in ihrer Anlage in Grohnde, die von keinem Kontrollsystem erfasst werden und somit mindestens bis zu den Revisionsarbeiten unentdeckt bleiben. Das ist besorgniserregend und muss die Niedersächsische Atomaufsicht endlich alarmieren, entsprechende Maßnahmen anzuordnen“, sagt Karsten Schmeißner von der Regionalkonferenz.

Dass in Grohnde etwas nicht stimmt, war erst aufgefallen, als zwei Tage nach dem geplanten Revisionsabschluss am 17. April noch immer kein Rauch über den Kühltürmen sichtbar war. Erst auf Nachfrage in Fachkreisen erfuhr die Regionalkonferenz von den Vorfällen. Und erst dann veröffentlichten e.on gestern (am 20.4.) und das NMU heute (am 21.4.) entsprechende Pressemitteilungen. Es heißt, dass die Arbeiten noch zwei Wochen andauern werden. „Es kann nicht sein, dass die Öffentlichkeit erst Tage später informiert wird. Die Bevölkerung hat das Recht, unmittelbar nach Bekannt werden solcher Vorkommnisse in Kenntnis gesetzt zu werden,“ so Karsten Schmeißner weiter. Erinnert sei an die Beinahe-Katastrophe vom April 2014 im Französischen AKW Fessenheim. Erst jetzt, zwei Jahre später, ist es Journalisten gelungen, den Vorfall aufzudecken.

 

  • Gedenstunde für die Opfer von Fukushima und Tschernobyl mit Lesungen und Musik am 13. März 2016 in der Christophorus-Kirche Altwarmbüchen (Region Hannover)

Fukushima, Tschernobyl, . . .  ???

(So, 20-03-16) Viele hundert Veranstaltungen finden im März (Rückblick) und April aus Anlass von Fukushima und Tschernobyl statt: Traditionelle Anti-Atom-Aktivitäten (lt. .ausgestrahlt bundesweit über 200), aber zunehmend auch kirchliche, kom­mu­nale und schulische. Die Aktions­wochen “Für eine Zukunft nach Tschernobyl und Fukushima” melden für 2016 auch noch einmal über 200 Veranstaltungen in 10 Europäischen Ländern. 

Gleichzeitig wächst die Sorge über die noch laufenden Anlagen, nimmt der Widerstand wieder zu. Mehr als 50 Kommunen aus Deutschland, Niederlande und Luxemburg unterstützen die Aktivitäten der StädteRegion Aachen gegen den belgischen Reaktor Tihange 2 [Presseinfo]. Me­dien enthüllten einen katastrophalen Zwischenfall, der schon im April 2014 im französischen AKW Fes­sen­heim stattfand. Das AKW „Indian Point macht New Yorkern Angst“, 18 Millionen leben im Umfeld:Es ist ein halbes Jahrhundert alt, hat eine lange Geschichte von Störfällen, seine Betriebs­genehmigung ist schon lange abgelaufen. Trotzdem soll das AKW Indian Point nahe New York weiter betrieben werden. Doch der Widerstand dagegen wächst.“, berichtet ARD-Korrespon­dent Georg Schwarte [tagesschau.de]. Und ausgerechnet am 11. März wurde dann aus dem indischen AKW Kakrapar ein Leck im Kühlkreislauf gemeldet. Die Gefahrenlage der deutschen AKWs hat die Physikerin und Grohnde-Gutach­te­rin Oda Becker für den BUND im März aktuell analysiert hat. [BUND-Studie]

Aber auch das passiert gleichzeitig: Die AKW-Betreiber wollen sich schadlos halten, klagen auf Schadenersatz für die Stilllegung ihrer gemeingefährlichen AKWs und dealen mit der Bundes­re­gierung über die Begrenzung der Atommüll-Kosten. [Süddeutsche/17.03.16]

Rückspiegel: Fukushima-Aktivitäten im März

  • Demo in Kiel am 5. März 2016
  • Kazaguruma-Demonstation am 19.3.16 in Berlin
  • Links am Baum: Rechtshilfe-Vorstand K. Schmeißner

Demonstrationen:  500 Menschen demonstrierten am 5. März in Kiel (Foto rechts), 2000 am 6. März am  AKW Neckarwestheim (Baden-Württemberg) [endlich-abschalten.de] und 600 am 19. März in Berlin. Dort findet seit Jahren eine Kazaguruma-(Windräder)-Demonstation statt, ursprünglich mal initiiert von in Berlin lebenden JapanerInnen (Sayonara Nukes) mit Jahr für Jahr steigender Unterstützung.  (Foto rechts / mehr Fotos).In diesem Jahr war sie Teil eines mehrwöchigen Pro­te­stivals die jährliche 

Rund um Grohnde: In Bielefeld fanden mehrere Mahnwachen statt [Fotos]. „Wir haben Unterschriften für Ökostrom in allen öffentlichen Bielefelder Gebäuden gesammelt“, berichtet Angelika Claussen: Als Petition im Internet können das auch Nicht-Bielefelder unterstützen. Viele Mahnaktionen dann am Freitag, dem 11. März selbst: In Hameln beteiligten sich ca. 60 Personen, auch viele Jugendliche (ev. Jugend), freut sich Dieter Kölkebeck vom Anti-Atom-Plenum-Weserbergland. Für April ist eine Veranstaltungsreihe zu Tschernobyl geplant. Über die Mahnwache in Bad Pyrmont berichten die Weserbergland-Nachrichten. Hier hatten DIE GRÜNEN erst jüngst über die Grohnde Klage berichtet. In Detmold kamen gut 100 Teilnehmer zur Mahnaktion des Klimaforumn auf den Marktplatz, eingerahmt in stimmungsvolle Musikbeiträge berichteten die Veranstalter von der momentanen Situation in Fukushima, den aktuellen Gefahren der Atomnutzung, insbesondere durch die Reaktoren in Belgien, Fessenheim und Grohnde, den Stand der Grohnde-Klagen mit den Unterstützungsmöglichkeiten sowie den Auswirkungen des Klimawandels und der Entwick­lun­gen auf dem Gebiet alternativer Energieerzeugung. Auf einer von der Stadt Detmold zur Verfügung gestellten Freifläche wurde zum Gedenken und als Zeichen der Hoffnung ein Japanischer Kirschbaum gepflanzt (Foto rechts). Auch in Salzgitter hieß es im Rahmen der monatlichen „mobilen Atomaufsicht“ am Schacht Konrad: „Wir pflanzen einen Baum der Hoffnung in Gedenken an Fukushima.“ Zu Gast war der Filmemacher Kunimoto Takashi und berichtete zur aktuellen Situation in Japan [Fotos]. In Göttingen fand eine Aktion am Hirohimaplatz (dem Vorplatz des Neuen Rathauses) mit Musik- und Redebeiträgen, einer Kinderaktion und einer Neubepflanzung des Fukushima-Gedenk­steins statt. Von dort gab es eine kurze Demonstration in die Innenstadt mit ca. 100 Personen. In der Innenstadt waren Infotische und -tafeln zu den riesigen Bergen mit radioaktiver Erde, die rund um die AKWs von Fukushima gelagert werden. Thematisch dazu haben sich 10 Leute als Müllberge getarnt durch die Stadt bewegt und haben sich immer wieder hingesetzt und sind überraschend weiter gelaufen [Bericht und Fotos]. Von den Fukushima-Aktivitäten in Blomberg berichtet der GRÜNE Ortsverband. Der Blomberger Arbeitskreis Atomausstieg wird von Mitte April bis zum 1. Mai die die Ausstellung "Fukushima, Tschernobyl und wir" mit Plakaten von .ausgestrahlt zeigen und beim Ökome­nischen Kirchentag Lippe am 21. Mai gemeinsam mit dem Rechtshilfefonds informieren. In der Kulturmühle Buch­hagen (Bodenwerder) begann mit einer Auftaktveranstaltung am 19. März die Ausstellung „Kunst & Fakten“, die noch bis Ende April an den Wochenenden geöffnet hat. Außerdem finden am 23. und 29. April Veranstaltungen statt. Das Anti-Atom-Bündnis Schaumburg hatte den Umweltjournalisten Alexander Tetsch nach Stadthagen eingeladen. Der berichtete am !0. März im Kulturzentrum Alte Polizei und am nächsten Tag vor ca. 250 Schülern und Lehrern des Ratsgymnasiums (Foto rechts). Im Vortrag ging es vor allen Dingen um die Menschen, die mit der Atomkatastrophe leben müssen. Hunderttausende von ihnen leben in verstrahlten Gebieten, die in Tschernobyl längst evakuiert worden wären. Klar wurde die Skrupellosigkeit des Systems, welches das wahre Ausmaß der Katastrophe total verharmlost. An der Mahnwache am Freitag Abend nahmen 50 Personen teil, stellten Kerzen, Blumen und Antiatomfahnen auf. Für die unabhängige Klinik in Fukushima die ´Collaborative Clinic´, die laut Tetsch sehr auf Spendengelder angewiesen ist, wurden 200€ Spenden gesammelt.

Der Umweltjournalisten Alexander Tetsch informierte am 11. März 2016 im Ratsgymnasium in Stadthagen über Fukushima
Fukushima Informationen am 11. März 2016 im Ratsgymnasium in Stadthagen
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Fukushima+Tschernobyl: Kunst & Fakten in Buchhagen

Eine ganze Reihe von Veranstaltungen finden im März und April in der KulturMühle Buchhagen statt. Los ging es am 11. März um 19.00 Uhr mit der Eröffnung der Ausstellung „Kunst und Fakten“. Hierzu konnte der Veranstalter Kaleidoskop e.V. die Tänzerin und Schauspielerin Caroline Frank mit ihrer Butoh-Tanz- Performance gewinnen, begleitet am Saxophon von Ove Volquartz.

Die Ausstellung Kunst und Fakten bringt 15 Plakaten zu Fakten und Folgen der beiden Reaktorunfälle von .ausgestrahlt  zusammen mit Werken von bildenden Künstler aus der Region. Aktuelle Werke und vom Thema beeinflusste ältere Arbeiten werden im Saal der KulturMühle zu sehen sein. Beteiligte Künstler sind unter anderem Thomas Tigges, Wiltrud Krämer, Karl Rehpfennig, Eva Trautmann, Alfons Holgreve, Burkhard Aickele, Marie-Luise Wilke, Michael Jenrich und Susanne Otte. Helmut Dohrmann wird zugunsten der Veranstaltung einige seiner Drucke zum Verkauf anbieten. Die Bilder und Plakate werden im Saal der KulturMühle ausgestellt. Sie sind bis zum 26. April zu den Caféöffnungszeiten: Samstags und Sonntags von 14.00 - 18.00 Uhr zu sehen. Ausnahme: am 19. und 20. März bleibt die KulturMühle voraussichtlich geschlossen.

Weitere Veranstaltungen: Soli-Konzert für die Grohnde-Klage am 23. April und Vortrag und Diskussion mit Jochen Stay am 29. April.

Adresse:  Kulturmühle Buchhagen, Buchhagen 4, 37619 Bodenwerder

Und wie bitte kommt man nach Buchhagen ?

 

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Schwerer Zwischenfall im AKW Fessenheim aufgedeckt

(06.03.16/KS) Im April 2014 hätte es im dicht besiedelten Mitteleuropa zu einer Atomkatastrophe kommen können, als im Französischen AKW Fessenheim Wasser in das Sicherheitssystem einbrach. Die Süddeutsche Zeitung und der WDR fanden heraus, dass es sich bei dem als harmlos gemeldeten Zwischenfall tatsächlich um ein sehr ernstes Ereignis handelte [tagesschau-Bericht].

Nachdem das eingedrungene Wasser für Ausfälle im Sicherheitssystem sorgte, konnte der Reaktor nicht ordnungsgemäß abgeschaltet werden, weil sich die Steuerstäbe im Kern nicht mehr bewegen ließen. Die Temperatur im Reaktorkern konnte mehrere Minuten nicht kontrolliert werden, weil es keine Informationen über die Regelung im Kern gab. Die Situation war so dramatisch, dass als Notbremse Bor in den Kern eingebracht wurde, um den Reaktor herunter fahren zu können – für Westeuropa ein einmaliger Vorgang.

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Klage gegen AKW Grohnde: Akteneinsicht beantragt

(17.1.16/KS) Im Oktober haben Anwohner am AKW Grohnde eine Klage gegen dessen Betriebsgenehmigung beim zuständigen Oberverwaltungsgericht in Lüneburg eingereicht. Im Mittelpunkt der Klageschrift stehen die Gefahren durch Flugzeugabstürze und Terrorangriffe, die geforderte Akteneinsicht soll Erkenntnisse für entsprechende Gutachten und das weitere Verfahren liefern.

Im März des vergangenen Jahres war ein Antrag auf Entzug der Betriebsgenehmigung an das Niedersächsische Umweltministerium als zuständige Atomaufsichtsbehörde voran gegangen. Dieser Antrag wurde vom Grünen Umweltminister Wenzel abgelehnt. Die Begründung im Ablehnungsbescheid entkräftet die berechtigte Sorge vor den vom AKW ausgehenden Gefahren nicht und ist deshalb für die Kläger nicht nachvollziehbar gewesen.

Angesichts der aktuellen Pannenserie in den Belgischen AKW und den anhaltenden Terrorgefahren gewinnt diese Klage immer mehr an Bedeutung. Diese Aspekte können in einem solchen Verfahren nicht ignoriert werden.

Finanzielle Hilfe bekommen die Kläger vom Rechtshilfefonds Atomerbe Grohnde e.V. Mit einer Mitgliedschaft oder einer Spende kann dieser Verein unterstützt und die Klage wirkungsvoll gefördert werden.

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Anwohner fordern Entzug der Betriebsgenehmigung

Landespressekonferenz am 25. März 2015 in Hannover

Alle Infos auf den Seiten des Rechtshilfefonds Atomerbe Grohnde e.V.

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"AKW Grohnde abschalten" wird ca. monatlich verschickt.


 

Das war die Aktions- und Menschenkette am 9. März 2013

Aus Anlass des 2. Fukushima-Jahrestages rief die Regionalkonferenz  für Samstag, den 09. März 2013 zu einer Aktions- und Menschenkette rund um das Atomkraftwerk Grohnde auf. An den mehr als 200 Aktionspunkten  im Abstand von etwa 40 km vom Reaktor probten mehr als 20.000 Menschen, was es bedeutet, wenn die Katastrophe nicht 9.000 KM entfernt, sonder direkt vor der eigenen Haustür stattfindet. Dazu hatte die Regionalkonferenz am Dienstag zuvor ein fiktives, aber durchaus realistisches Katastrophenszenario gestartet und mit sieben Bulletins entwickelt.  [Aktionsaufruf]  [mehr Infos zur Aktion]

Stell dir vor... Verlassen Sie das Sperrgebiet!

Stell dir vor: Riss im AKW Grohnde

Bulletin No. 7. Hameln. 8.3.2013, 1 Uhr. Nach dem Katastrophenszenario der "Regionalkonferenz Grohnde abschalten" wird die Bevölkerung 40 km rund um das AKW Grohnde aufgerufen, das Sperrgebiet bis spätestens Samstag 11 Uhr zu verlassen. Nach dem Szenario sind bei einem Unfall im Atomkraftwerk Grohnde seit Mittwochmorgen radioaktive Stoffe freigesetzt worden. Weiterlesen... Bulletin No.1 No.2 No.3 No.4 No.5 No.6 und Video Riss AKW Grohnde.


Grohnde 2013 Aktions- und Menschenkette auf einer größeren Karte anzeigen

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