Grohnde Kampagne
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Berichte

2017

Gäste aus Japan informieren sich über Regionalkonferenz

von links: Hiroki Kakimi (Tokyo Shimbun), Prof. Kenichi Oshima (Kyoto), Peter Dickel und Übersetzerin Riho Taguchi (Hannover)

(02-03-2017)  Prof. Kenichi Oshima aus Kyoto und der Journalist Hiroki Kakimi (links) von der Tokyo Shimbun haben sich gestern in der Uni Hannover von Achim Müller-Blanck (hat das Foto gemacht) und Peter Dickel die Arbeit der Regionalkonferenz erläutern lassen. Prof. Oshima beschäftigt sich seit Tschernobyl mit Atom-Fragen und war in den letzten 22 Jahren mehrfach zu Informationsreisen in Deutschland. Sein besonderes Interesse galt Fragen der Bürgerbeteiligung. Nächste Stationen werden Morsleben und das neue BfE sein. Die Tokyo Shimbun, laut Kakimi mit einer Auflage von 2,5 Millionen Exemplaren die fünftgrößte, sei zugleich die einzige Zeitung in Japan, die sich konsequent gegen Atomenergie ausspricht. Gelesen werde sie hauptsächlich im Großraum Tokio und er selber müsse sich seine Meinung noch bilden. Rechts im Bild die Übersetzerin Riho Taguchi aus Hannover.

Geschichts-Ausstellung: Noch fehlen 2337,- €

Dieter Kölkebeck vom AntiAtomPlenum Weserbergland erläutert der Regionalkonferenz die Raumplanung für den 18. März

Bericht von der Regionalkonferenz am Samstag, dem 18. Februar 2017 in Hameln.

(2017-02-19/Di) Kassensturz am Samstag bei der Regionalkonferenz: Spenden in Höhe von 5755,- € sind bisher für das Geschichtsprojekt 40 Jahre „Schlacht um Grohnde“ einge­gan­gen oder wurden zugesagt. Um die technische Realisierung der Ausstellung in Auftrag zu geben, die ab 17. März im Hamelner Münster stehen soll, fehlen jetzt noch exakt 2.337,- €. Damit Spenden ab 250,-€ auf der letzten Tafel namentlich oder mit Logo erwähnt werden kön­nen, brau­chen wir verbindliche Zusagen (genauer Name oder Gremienbezeichnung, Betrag, ggfs. Logo) bis Freitag, den 24. Fe­bruar, 12.00 Uhr an geschichtsprojekt(ätt)grohnde-kampagne.de . Wir freuen uns natürlich auch über weitere Spen­den, die können dann aber leider nicht mehr erwähnt werden.

Die Ausstellung ist jetzt für 34 RollUps konzipiert und der Hamelner Historiker Bernhard Gelderblom, der sie zusam­men­stellt, hat dazu eine Kurzbeschreibung vorgelegt. Nach Hameln (17.03.-07.04.) wird die Ausstellung ab 27. April in Göttingen und ab Mitte Mai dann in Bad Pyrmont zu sehen sein und steht danach für weitere Orte zur Verfügung.

Ausführlich diskutiert wurde die Veranstaltung am Samstag, dem 18. März („Geschichten und Geschichte“), die einen halben Tag lang in mehreren Räumen des Kulturzentrum Sumpfblume stattfindet. Einlass wird ab 14.30 Uhr sein, dann ab 15.00 Uhr eine ofizielle Begrüßung mit Kaffee und Kuchen. Im Saal gibt es ab 15.30 Uhr kurze Talkrunden mit Zeit­zeu­gen und Gästen zu ganz unterschiedlichen Themen, immer verbunden mit der Einladung an alle Anwesenden, sich mit eige­nen Erinnerungen, Fragen und Meinungen zu beteiligen. In einem zweiten Raum gibt es nonstop Filme, sehr kurze Clips, bis hin zu langen Beiträgen und Filmen von 1976 bis heute. Wer sich über die aktuelle Situation um Grohn­de und mehr informieren will, findet mehrere Infostände im Foyer. Und last but not least bietet Bernhard Gelderblom für diesen Nachmittag zwei Führungen durch die Ausstellung an, besonders interessant vielleicht für auswärtige Gäste. Das detaillierte Programm wird rechtzeitig veröffentlicht. In dieser Woche gibt es zunächst werbende Infos im Postkarten-For­mat, nächste Woche dann auch A4-Flyer und A2-Plakate.

Inhaltliche Themen am Nachmittag dann die nicht abreißende Kette von Störfällen im AKW Grohnde und die Sorgen um die schleppende Umsetzung der erweiterten Evakuierungs-Zonen beim Katastrophenschutz. Mit Verweis auf die seit 2014 vorliegende Rahmenempfehlung der Strahlenschutzkommission hatte Frau Dr. med. Claußen (IPPNW/Bielefeld) bei einer Anhörung im Landtag am 19. Januar ge­for­dert, die Lan­des­regierung müsse „unverzüglich einen Erlass zur Ausweitung der Planungsgebiete um Atomkraftwerke und zur Jodtablet­ten­vergabe im Umkreis von 20 km an alle Haushalte beschließen“. Ohne dies seien die zuständigen Kommunen nicht in der Lage, die notwendigen praktischen Maßnahmen einzuleiten. Ausserdem forderte sie eine stärkere operative Rolle des Landes, um einem Flickenteppich nicht synchronisierter Katastropenschutzpläne vorzu­beu­gen. Diesen Forde­run­gen schließt sich die Regionalkonferenz an und wird die umliegenden Kommunen auffordern, eben­falls in diese Richtung zu wirken. [Stellungnahme Dr. Claußen zur Anhörung am 19. Januar 2017].

Nächste Regionalkonferenz:  Sa., 01. April (kein Scherz), 11.00 Uhr,  Café täglich, Osterstraße 41, 31785 Hameln (in der Fußgängerzone)

Störfälle gehen weiter, Katastrophenschutz vielleicht irgendwann

Gemeinsamer Blick in die Geschichte: Regionalkonferenz arbeitete am  Projekt 40 Jahre „Schlacht um Grohnde“

(Mo., 30-01-2017 / Di.) Sorgen bereitete der Regionalkonferenz am Samstag in Hameln nicht nur der neuerliche Zwischenfall im AKW. [Pres­se­mit­teilung des BBU] Auch der Unfall vom August, bei dem ein Arbeiter getötet wurde, ist bisher nicht aufgeklärt: Die Staatsanwaltschaft ermittele noch, hatte das Umweltministerium auf Anfrage mit­geteilt. Katastrophen­schutz: Langsam nur wirken sich Erfah­run­gen aus Fukushima aus. Am 19. Januar fand im Landtag eine Anhö­rung zur Novellierung des Nieder­säch­sischen Katastrophen­schutz­ge­setzes statt. Dort hatte die Ärztin Dr. med. Angelika Claußen (IPPNW) u.a. gefordert, die Lan­des­re­gie­rung müsse unverzüglich durch einen Erlass die Auswei­tung der Planungsgebiete um Atomkraft­wer­ke und zur Jod­tablettenvergabe im Umkreis von 20 km an alle Haushalte beschließen. Die notwendige Empfehlung der Strahlenschutz­kommission liege immerhin schon seit 2014 vor. Nur so könnten die Landkreise dann planen und Übungen durchführen. Claußen vermisste offizielle Analysen radiolo­gi­scher Auswirkungen eines Terrorangriffs und verwies auf die Untersuchungen der Physikerin Oda Becker, dass es zu sehr viel höheren Freisetzungen und schnellerer Ausbreitung innerhalb von 2 – 3 Stunden kommen könne. Rechtzeitige Evakuierung werde voraussichtlich nicht erfolgen, die Strahlendosen seien jedoch so hoch, dass Menschen im Bereich bis zu 5 km ohne eine tödliche Dosis erhalten würden. [Stellungnahme Dr. Claußen zur Anhörung am 19. Januar 2017].

Im Rahmen des Geschichtsprojektes diskutierte die Regionalkonferenz die Realisierung der Aus­stellung, sowie das Programm der Tagesveranstaltung am Samstag, dem 18. März 2017 im Kul­turzentrum Sumpfblume. Ab 15.00 Uhr gibt es dort Filme, Talkrunden, Infos und Gespräche in lockerem Rahmen. Daneben soll es Führungen durch die Ausstellung geben. Für die Realisierung des Projektes werden noch Spender und Sponsoren gesucht. Jede Spende zählt, aber Spenden ab 250,-€ - das ist der Gegenwert einer Ausstellungstafel – sollen dankend erwähnt werden. Organisationen und Firmen gerne auch mit einem kleinen Logo.

Spenden mit Stichwort „Geschichtsprojekt“ bitte auf das von der AG Schacht KONRAD treuhänderich geführte Konto der Regionalkonferenz GLS Bank | IBAN: DE49 4306 0967 4067 8836 01 Dafür gibt es dann auch eine steuerwirksame Spendenquittung. [Spendenbrief mit allen Infos]

Nächste Regionalkonferenz: Samstag, 18. Februar 2017, 11.00 Uhr, Cafe täglich

2016

Regionalkonferenz initiiert Geschichtsprojekt

(Mi, 06-07-2016) Das geplante Projekt 40 Jahre „Schlacht um Grohnde“ stand im Mittelpunkt der Regionalkonferenz am vergan­genen Samstag in Hameln. Am 19. März 1977 kam es zu teils heftigen Auseinan­der­setzungen zwischen 15.000 Demon­stran­ten, die z.T. versuchten den Bau­platz zu besetzen und der Po­li­zei; betroffen waren auch Anwohner, Spaziergänger und Schaulustige.

Mit meh­reren Veranstaltungen wollen wir im März 2017 den langen Bogen vom Beginn der Auseinan­der­setzung vor dem Bau des AKW bis heute schlagen, nach Erinnerungen und heutiger Relevanz fragen. Wir suchen dazu fachliche Koope­ra­tionspartnerInnen. Ein erstes Projekttreffen soll im August in Hameln stattfinden.

Weiteres Thema waren die jüngsten Zwischenfälle im AKW Grohnde, das nach unserem Eindruck auch nach ver­län­gerter Revision noch nicht rund läuft. Da eine öffentliche Information im Umweltausschuss des Niedersächsischen Land­tages von Juli auf August verschoben wurde, werden wir uns in einem Brief an die Niedersächsische Atomauf­sicht nach den Gründen erkundigen. Am 8. August gibt es dann für alle die Möglichkeit, sich in der öffentlichen Sitzung des Umweltausschusses aus erster Hand zu informieren.

Des Weiteren wurde auf der Regionalkonferenz von der Mitgliederver­sammlung des Rechtshilfefonds und den nächsten Klage-Schritten in diesem Sommer berichtet. Es wurde darauf verwiesen, dass 2017 mehrere Wah­len anstehen: die Landtagswahl am 14. Mai in Nordrhein-Westfalen, die Bundestagswahl im Herbst und im Winter dann die Landtagswahl in Niedersachsen.

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2015

Planung zum 5. Fukushima-Jahrestag

(27.11.15/ST) Im Jahr 2016 jähren sich die Atomkatastrophen von Fukushima und Tschernobyl zum 5. bzw. 30. Mal. Aus diesem Grund plant die Regionalkonferenz in Hannover eine einwöchige Kunstaktion: Eine Installation mit 600 BIG-BAGS, wie sie überall in der Präfektur Fukushima herum stehen, soll zwischen Umwelt- und Landwirtschaftsministerium die Atomkatastrophe visualisieren und nachfühlbar machen. Die BIG-BAGS sind mit verstahlter Erde gefüllt, die tagtäglich dort abgetragen wird. Diese Arbeit wird noch 30 bis 40 Jahre dauern. Schon heute ist die Menge an angefallenem Abfall völlig unüberschaubar, die Rede ist von mehreren Millionen Tonnen. [siehe Artikel FAZ]

Anschauliche Planungsunterlagen können ab Dienstag, den 15. Dezember unter info(ätt)grohnde-kampagne.de angefordert werden.

Alle Gruppen und Initiativen im norddeutschen Raum und der Region Hannover, die Interesse an einer Aktionsbeteiligung haben, sind ganz herzlich zum kommenden Treffen der Regionalkonferenz am 9. Januar 2016 in Hannover eingeladen.

 

AKW Grohnde: Revision steht bevor

(2.9.2015/KS) In der Zeit vom 6. bis 20. Oktober wird im AKW Grohnde die Herbstrevision durchgeführt. In diesen jährlich wieder kehrenden Inspektionsphasen werden nicht nur Prüf- und Instandsetzungsarbeiten vorgenommen.

Gleichzeitig findet jedes Mal ein Austausch von Brennelementen statt. Bei jedem Wechsel von abgebrannten zu frischen BE muss der Reaktor geöffnet werden. Dabei kommt es immer zu außergewöhnlich hohen Freisetzungen radioaktiver Stoffe. Angelika Claussen von der Ärztevereinigung IPPNW empfielt daher Müttern mit kleinen Kindern, in solchen Zeiten die Region um das AKW zu verlassen, um ihre Kinder vor der gefährlichen Strahlung zu schützen.

Die Regionalkonferenz AKW Grohnde abschalten plant zur bevorstehenden Revision eine öffentlichkeitswirksame Aktion, die auf ihrem Treffen am Samstag, den 5.9. in Göttingen besprochen wird.

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Fukushima-Jahrestag, Grohnde-Klage und Atommüll

Vertreter/innen der Regionalkonferenz Grohnde

Bericht von der Regionalkonferenz am 31. Januar 2015 in Hannover

(6.2.15/KS) Am Samstag, den 31.1.2015 trafen sich regionale Gruppen aus dem Umkreis des AKW Grohnde in Hannover zum gemeinsamen Themenaustausch und  zur Vorbereitung des Fukushima-Jahrestages.

Konzept für den Fukushima-Jahrestag steht
Unter dem Motto „ Fukushima mahnt! – AKW Grohnde stilllegen!“ wird die Regionalkonferenz am Samstag, den 14.3. im Kulturzentrum Faust in Hannover anlässlich des vierten Fukushima-Jahrestages einen Informations- und Veranstaltungstag präsentieren. Dabei sollen tagsüber von 11 bis 18 Uhr in Vortrags- und Diskussionsveranstaltungen die Themen „Aktuelle Lage in Fukushima“,  „Bestandsaufnahme Atommüll“ und „Klage gegen das AKW Grohnde“ vorgestellt werden. Gleichzeitig soll den Besuchern in einem separaten Infobereich die Möglichkeit geboten werden, sich mit themenbezogenen Materialien zu beschäftigen, wobei auch Kinder und Jugendliche mit einbezogen werden sollen. Um 13 Uhr ist eine kurze Fukushima-/Grohnde-Kundgebung am Küchengarten vorgesehen.
Abends ist ab 19 Uhr im gleichen Haus ein Live-Benefizkonzert mit den Bad Nenndorf Boys und Peace Development Crew, zwei ausgezeichneten Bands aus der Region, geplant.
Zum Abbau finanzieller Defizite vergangener Veranstaltungen der Regionalkonferenz soll ein Solidaritätsbeitrag von 15 Euro erbeten werden.

Grohnde-Klage
Beim zuständigen Rechtsanwalt Ulrich Wollenteit ist der erste juristische Schritt zur Einleitung der Klage gegen das AKW Grohnde in Auftrag gegeben worden: In einem Schreiben wird die Atomaufsichtsbehörde in Hannover aufgefordert werden, die Betriebsgenehmigung zurückzuziehen. Der Eingang dieses Antrags soll am 11.3., dem vierten Jahrestag der Fukushima-Katastrophe, auf der Landespressekonferenz in Hannover bekannt gegeben werden.
Im weiteren Verlauf sind Veranstaltungen zum Anwerben neuer Mitglieder für den Rechtshilfefonds Atomerbe Grohnde e.V., der die Klage unterstützt, und Einwerben von Spendengeldern geplant (Bielefeld, Herford, Detmold, Leese/Stadthagen).
Die Klageschrift wird etwa Mitte Juni eingereicht werden, wenn die Frist für den erwähnten Antrag abgelaufen ist.

Thema Atommüll – Tatsachen schaffen statt Konzepte entwickeln
Ein Exkurs zu diesem Thema führte zu dem Schluss, dass politische Entscheidungen im Umgang mit der hochbrisanten Atommüllproblematik weiter ausbleiben. Stattdessen werden reale Tatsachen geschaffen, die mit allgemein gültigen und gesellschaftlich getragenen Entscheidungen nichts gemein haben.
Verwaltungsverfahren legitimieren die Erweiterung von Atomanlagen, Stilllegungsverfahren versagen eine ausreichende Bürgerbeteiligung, Freigabepraxen führen zur Ausbreitung radioaktiver Materialien in die Umwelt und darüber hinaus versuchen die Atomkonzerne, den Atommüll zu verstaatlichen und gleichzeitig mit einer ganzen Reihe von Klagen auf dem Atomsektor den Staat unter Druck zu setzen.
An vielen betroffenen Standorten existieren regionale Initiativen, die Kräfte zehrende Auseinandersetzungen führen. Eine wichtige Aufgabe wird es sein, die Zusammenarbeit dieser Gruppen zu stärken und ein gemeinsames Vorgehen zu fördern, um Kräfte zu bündeln und Energien freizusetzen.

2014

Grohnde- / Fukushima-Jahrestag 2015 in Hannover

Bericht von der Regionalkonferenz am 22.11.2014 in Stadthagen

(Fr., 12.12.14/KS) Aus Anlass des 30. Jahrestages der Inbetriebnahme des AKW Grohnde und des 4. Jahrestages der Fukushima-Katasprophe plant die Regionalkonferenz für Samstag, den 14. März 2015 eine umfangreiche Veranstaltung im Kulturzentrum FAUST in Hannover.
Das Programm beginnt bereits am Freitag, dem 13. März mit einem Filmabend zu Uranmunition und kleineren Filmbeiträgen zum AKW Grohnde.
Für Samstag, den 14. März ist die Präsentation von Themenblöcken vorgesehen mit den Schwerpunkten AKW Grohnde und Technik der 80´er Jahre, Fukushima, Atommüll sowie Rechtshilfefonds und Grohndeklage. Für den Abend planen wir ein Benefizkonzert, bei dem wir zum Abschluss mit vielen Menschen gemeinsam feiern wollen. Die Spendeneinnahmen dienen dem Ausgleich offen stehender Auslagen vergangener Aktivitäten.

Am Mittwoch, dem 3.12.2014 findet in Hameln eine Konferenz zum "Alterungsmanagement in Atomanlagen" statt. Damit reagiert das niedersächsische Umweltministerium auf die massiven und anhaltenden Proteste während der vergangenen Revision. Teilnehmer aus dem Kreis der Regionalkonferenz wollen sich mit kritischen Fragen und Diskussionsbeiträgen zu den Revisionsschäden und der Schwachstellenproblematik des AKW Grohnde in den einmischen und konkrete Antworten einfordern.

Die zeitliche Planung des Rechtshilfefonds Atomerbe Grohnde wird sich ein wenig verschieben, weil sich wegen noch offener persönlicher und rechtlicher Fragen nicht alle potentiellen Kläger endgültig entschieden haben. Der angekündigte Flyer kann deshalb noch nicht erscheinen. Zur zeitnahen Bewerbung in der Öffentlichkeit will der Vorstand aber vorab ein Infoblatt zu Angaben zur Klage und Aufgaben des Fonds erstellen. Die Fertigstellung des Flyers und die Spendenmobilisierung für den ersten Verfahrensschritt sind jetzt für Anfang Januar geplant.

Die nächste Regionalkonferenz findet am Samstag, dem 31. Januar, 11.00 - 16.00 Uhr in Hannover statt. Da es hierbei auch um die gemeinsame Veranstaltung am 14. März geht, sind alle Interessierten aus Hannover besonders eingeladen. Ort: ver.di-Höfe, Goseriede 10, 30159 Hannover.

Klagen, politische Gespräche und Aktionen geplant

Bericht von der Regionalkonferenz am 26.07.2014 in Hameln

(Mo., 26.7.2014/Hameln/KS) Auf der „Regionalkonferenz AKW Grohnde abschalten“ am vergangenen Samstag in Hameln wurde beschlossen, den „Rechtshilfefonds Atomerbe Grohnde e.V.“ in Form eines eingetragenen Vereins zu gründen. Mit diesem Fonds wird ein Kläger oder eine Klägerin unterstützt, der bzw. die in einem Prozess die Betroffenheit persönlicher Rechte geltend machen kann. Darauf basierend kann eine Klage gegen die Betriebsgenehmigung des AKW geführt werden. Ein potentieller Kläger signalisierte auf dem Treffen eine grundsätzliche Bereitschaft zur Klage, wobei nach seinen Angaben noch grundsätzliche Voraussetzungen zu klären sind.

Die offizielle Gründung des Rechtshilfefonds, an der mindestens sieben Personen mit einer Einlage von je 1000€ teilnehmen werden, findet am Mittwoch, 6. August 2014, um 18 Uhr in der Sumpfblume in Hameln statt. Die Einlagen der Mitglieder werden als Sicherheit einbehalten, während die Prozesskosten über Spenden finanziert werden sollen, um die Einlagen nach dem Prozess an die Mitglieder zurück zu führen. Alle an der Mitgliedschaft Interessierten sind herzlich zur Gründungsveranstaltung in Hameln eingeladen.  [Einladung]    [Satzungsentwurf]

Politischer Austausch mit zuständigen Behörden

Zur besseren Identifizierung politischer und behördlicher Zuständigkeiten und daraus ableitbarer konkreterer Forderungen wurde vereinbart, zukünftig den Austausch mit politischen Vertretern zu intensivieren. Ein vom Niedersächsischen Umweltministerium (NMU) geplanter Kongress zum Thema Alterungsprobleme in AKWs soll genutzt werden, um am Rande ein Treffen mit politischen Vertretern speziell zum Thema AKW Grohnde zu führen. Im Vorfeld dazu ist ein Gespräch mit dem Hamelner Landrat Bartels und einigen örtlichen MdL geplant, und das Thema Katastrophenschutz soll im Kreis Lippe wieder in den Fokus gebracht werden.

Aktionen zu Grohnde geplant

Eine zum Thema 30 Jahre AKW Grohnde geplante Ausstellungs- und Aktionskampagne wird aus zeitlichen Gründen erst ab Februar 2015 stattfinden. Die Kurzstellungnahme der Physikerin Oda Becker zu den Antworten des NMU auf die „30-Punkte-To-Do-Liste“ der Regionalkonferenz soll zur veröffentlicht werden. Eventuell wird in diesem Zusammenhang anlässlich der ersten Kritikalität im AKW Grohnde Anfang September eine Aktion stattfinden. ToDo-Liste (pdf)

Als nächster Termin für die Regionalkonferenz wird Samstag, der 20. September, 11 bis 16 Uhr festgelegt. Treffpunkt ist die Sumpfblume in Hameln.

Durchatmen und weiter

Karsten Schmeissner und Nicole van der Made moderierten die Regionalkonferenz in Hannover

(20140621/Han.) Nur eine handvoll TeilnehmerInnen kamen zur Regionalkonferenz am 21. Juni 2014 in Hannover. Kein Wunder nach den kräftezehrenden Aktivitäten der letzten Wochen. Die Bewertung fiel zweispältig aus: Riesenresonanz auf den Aufruf, das AKW nach den jüngsten Störfällen endlich stillzulegen. In kürzester Zeit kamen dafür 4200 Unterschriften zusammen, die am Do, dem 19. Juni mit einer öffentlichen Aktion dem Umweltminister in Hannover übergeben wurden. Aber: Geringere Teilnahme als aufgrund der Resonanz erwartet bei der Demonstration am letzten Samstag und bisher leider auch deutlich zu wenig Spenden, um die Aktivitäten zu finanzieren. Weitere geht's jetzt mit der Vorbereitung einer Klage auf Stilllegung des Reaktors und der äußerst zähen Auseinandersetzung mit dem Umweltministerium über die ToDo-Liste.

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Regionalkonferenz Grohnde am Samstag in Bielefeld

Einladung zur Regionalkonferenz am 12.04.2014 in Bielefeld

Für nächsten Samstag, den 12. April, 11.00 Uhr sind alle Interessierten ganz herzlich zur Regionalkonferenz AKW Grohnde abschalten nach Bielefeld in die Bürgerwache, Rolandstr. 16, 33615 Bielefeld eingeladen. Und was gibt es zu bespre­chen ? - Ganz wichtig: Zum Auftakt der jährlichen Revision (Betriebsunterbrechung zum Putzen, Prüfen, Instand­setzen und Brennelementwechsel) im AKW Grohnde ist für Samstag, den 26. April ein Mahnwache vor dem AKW ge­plant. Mit dabei der SuperGAUL, das gemeinsame Symbol der niedersächsischen Atom-Standorte. Weitere Themen sind landespolitische Initiativen, das Verhältnis von Atomausstieg und Energiewende und die aktu­elle Diskussion um den langfristigen Umgang mit Atommüll.

Landespolitik:   Seitens der Regionalkonferenz und z.T. in Zusammenarbeit mit den anderen Niedersächsischen Atom-Standorten gab im im vergangenen Jahr eine Reihe Versuche, mit dem amtierenden Umweltminister Wenzel (GRÜNE) einen konstruk­tiven Dialog um Sicherheitsfragen zu führen. Das Ergebnis war eher bescheiden, der gemeinsame Eindruck: Eine verschärfte Atomaufsicht gehört nicht zu den Prioritäten des Ministers. Gleichwohl soll es im Mai ein weiteres Gespräch geben, u.a. über die Sicherheitsüberprüfungen bei den niedersächsischen AKWs.

Atomausstieg und Energiewende:   Im November und März demonstrierten ziemlich viele Menschen unter dem Motto „Sonne und Wind – statt Fracking, Kohle und Atom – Energiewende retten“. Auch Gruppen aus der Regionalkonferenz beteiligten sich. Für den 10. Mai ist eine Demonstration „Die Energiewende darf nicht kentern“ in Berlin geplant. Um welche Energiewende geht es und wie verhalten sich die Auseinandersetzung um Atomenergie und Energiewende zueinander ?

Atom-Müll-Diskussion:   Mit einem Standort-Auswahlgesetz hat sich die Bundespolitik auf den Weg gemacht, bis 2031 einen Standort „haupt­sächlich für hochaktiven“ Atommüll zu finden. Zunächst soll eine Kommission bis Ende 2015 das Gesetz „evaluieren“ und Kriterien festlegen. Umweltverbände und Initiativen halten das für ein untaugliches Vorgehen, werden sich an der Kommission nicht beteiligen und haben eigene Aktivitäten angekündigt. Bericht und Diskussion.
Außerdem gibt es natürlich Berichte aus allen anwesenden Gruppen und Orten und jede Menge aktuelle Infos.

Organisatorisches:  Rund um die Bürgerwache ist es zuweilen schwer aber nicht unmöglich, einen Parkplatz zu finden.

2013

Einladung zur Regionalkonferenz

Sonntag, 10. November 2013, Minden

11.00 – 16.00 Uhr

Bildungswerk für Friedensarbeit,
Alte Kirchstraße 11,  32423 Minden

Parken:   Da es vor dem Tagungsort keine Parkmöglichkeit gibt, wird empfohlen am Königswall oder auf dem Martinikirchhof zu parken. Entfernung: Jeweils etwa drei Minuten zu Fuß.  Siehe ->GoogleMap mit Tagungsort ]

Karte vom Tagungsort Minden
Karte vom Tagungsort Minden

Die gemeinsame Aktion von 6 AKW- Standorten (siehe www.atomalarm.info ) am nachfolgenden Wochenende (16. Nov.) und die landespoli­ti­sche Auseinander­setzung um Atompolitik sind Themen der nächsten Regionalkon­ferenz AKW Grohnde abschalten, die an diesem Sonntag, dem 10. November in Minden im Bildungswerk für Friedensarbeit, Alte Kirchstraße 11, 32423 Minden statt­findet. Viele weitere Termine stehen für die nächsten Wochen und Monate an und wie immer gilt es zu ent­schei­den: Was sind die nächsten Schritte zur sofortigen Stilllegung des AKW Grohnde. Alle Interes­sierten sind herzlich eingeladen.

[ Einladung zur Regionalkonferenz ]     [ GoogleMap mit Tagungsort ]

 

Aktionen: Auswertung und "Pass bloß auf" im November

Strahlentod begrüßte Umweltminister

Bericht von der Regionalkonferenz am 12.10.2013 in Stadthagen

Am Samstag, dem 12. Oktober, traf sich die Regionalkonferenz AKW Grohnde abschalten in der Alten Polizei in Stadthagen und wie immer waren alle Interessierten herzlich eingeladen. Die letzten Aktionen (Tanz auf dem Vulkan am 17. August in Empelde bei Hannover und die Sternfahrt zum AKW Grohnde am 7. September) wurden ausgewertet, außerdem stehen schon die nächsten Aktivitäten ins Haus: Am kommenden Dienstag, dem 15. Oktober, treffen sich VertreterInnen von den Niedersächsischen Atom-Standorten mit dem Niedersächsischen Umweltminister Wenzel (GRÜNE), um eine landespolitische Anti-Atom-Agenda zu diskutieren. Letzten Samstag war Herr Wenzel übrigens Gast beim Treffen der niedersächsischen Grünen Jugend in Stadthagen. Das Anti-Atom-Bündnis Schaumburg hies ihn Herzlich Willkommen (Foto). 
Auf Anregung der Regionalkonferenz wird es am 16. November eine gemeinsame Aktion mit den AKW-Standorten Grohnde und Lingen (Niedersachsen), Grafenrheinfeld und Ohu/Isar in Bayern, sowie Neckarwestheim und Philippsburg in Baden-Württemberg geben. An diesen Standorten sollen um 5 vor 12 Luftballons aufsteigen und deren Ausbreitung auf einer gemeinsamen Karte im Internet dokumentiert werden. Ziel ist dann nicht, dass möglichst viele Menschen zum Start zum AKW kommen, sondern dass möglichst viele Menschen im ganzen Bundesgebiet darauf achten, wo die Ballons ankommen, um so die mögliche Ausbreitung von Radionukliden bei einer Katastrophe zu untersuchen. 

Praktisch hat neue Landesregierung nichts verändert

Bericht von der Regionalkonferenz am 15.06.2013 in Gehrden

[Einladung / Tagesordnung / Anreise]  [ausführlicher Bericht]

Am 15. Juni haben sich rund 30 Personen aus dem Braunschweiger Land, Göttingen, Bielefeld, Detmold, Minden, Schaumburg, Stadt und Landkreis Hannover und natürlich dem Weserberg- land in Gehrden bei Hannover zur Regionalkonferenz "AKW Grohnde abschalten" getroffen. Neben Berichten aus den Orten und Gruppen ging es um aktuelle Probleme rund um den Reaktor in Grohnde und weitere Aktionen noch vor der Bundestagswahl und darüber hinaus. [ausführlicher Bericht]. Für Samstag, den 17. August ist eine OpenAir-Veranstaltung "Tanz auf dem Vulkan" auf der Salzhalde in Empelde bei Hannover geplant, für das Wochenende 6. - 8. September eine (Fahrrad)Sternfahrt nach Grohnde. Die nächste Regionalkonferenz findet am Samstag, dem 13. Juli in Hannover statt. Wer über die Auseinandersetzung und Aktivitäten zum AKW Grohnde regelmässig (etwa monatlich) informiert werden will, kann sich nachstehen in den Newsletter-Verteiler eintragen.

TeilnehmerInnen der Regionalkonferenz Grohnde

2012

Aktions- und Menschenkette und Selbstverständnis

Bericht von der Regionalkonferenz am 07. Juli 2012 in Hameln

Die Regionalkonferenz am am 07.07.2012 fasste den Beschluss, zum zweiten Fukushima Jahrestag im März 2013 eine Aktionskette entlang eines Umkreises von 40 – 50 km rund um den Reaktor Grohnde durchzuführen, um damit ein realistisches Katastrophenszenario zu machen. Außerdem wurde eine kurze Selbstverständnis-Erklärung verabschiedet, den auch alle interessierten Gruppen aufgerufen sind zu unterstützen.

Erste Planung zur Aktions- und Menschenkette zum 2. Fukushima-Jahrestag auf Flipchart

Workshop zur Aktionsplanung

(15.05.12/Stadthagen)  Die Idee, zum Fukushima Jahrestag ein großräumiges Katastrophen-Szenario durchzuführen, war bereits bei der Regionalkonferenz am 05. November 2011 in Salzgitter aufgekommen. Aber die Ideen waren noch sehr unkonkret, verschiedene Aktionskonzepte wurden kontrovers diskutiert und vor allem war man sich einig: Bis zum März 2012 ist das nicht alles zu realisieren. Darum traf sich am 15. Mai 2012 eine Arbeitsgruppe, um ein Aktionskonzept für den 2. Fukushima Jahrestag im März 2013 zu entwickeln. Mit diesem Flipchart-Bild fing alles an . . .

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1. Fukushima-Jahrestag und Gefahren des AKW-Grohnde

Bericht von der Regionalkonferenz am 06. Januar 2012 in Bielefeld

Mit einem straffen Arbeitsprogramm für die nächsten Monate endete die 8. Grohnde-Konferenz der Anti-AKW-Bewegung, zu der sich am Samstag, dem 06. Januar 35. TeilnehmerInnen in Bielefeld trafen. Für Sonntag, den 11. März 2012 wird eine Großdemonstration in Hannover vorbereitet. Und noch im Februar sollen mit einem Fachgespräch die Agenda der Risiko-Diskussion über das AKW-Grohnde abgesteckt werden. Ein wichtiger Schwerpunkt der Diskussion war die 16% Beteiligung der Stadtwerke Bielefeld am Reaktor in Grohnde. Was einst wohl als strategische Investition gedacht war, erweist sich heute als bleierne Last einer kommunalen Energiewende, absolut unverkäuflicher Ladenhüter und zudem drohen unbezifferbare Belastungen für Stillegung und Entsorgung.

Ausgerichtet wurde die Konferenz vom Bündnis „Bielefeld steigt aus“. Angelika Claussen (IPPNW) gab in Wort und Bild einen Überblick über die Arbeit des Bündnisses im vergangenen Jahr, geprägt von Fukushima, drei Grohnde-Demonstrationen und der Auseinandersetzung um die kommunale Energiepolitik.

Sicherheitsdiskussion Grohnde: Nachdem e.on wie berichtet bereits im Herbst das Angebot abgelehnt hatte, sich einer öffentlichen Diskussion im Februar zu stellen, soll es im Februar zunächst ein internes Fachgespräch mit Experten geben, um die Agenda der weiteren Diskussion abzustecken. Orientierungspunkte sind dabei gleichermaßen die Landtagswahl 2013, die Bundestagswahl 2014 und Betriebsabläufe. Vor der für 6. - 20. April angekündigten Revision des Reaktors, will die Grohnde-Konferenz gemeinsam mit der Ärzte-Organisation IPPNW Ende März vor Ort über die Strahlenbelastung während der Revision informieren. Medien-Recherchen beim Reaktor Gundremmingen haben nämlich gezeigt, dass die Strahlenbelastung während der Revision deutlich zunimmt. Da die Betreiber nur einen Durchschnittswert für das Jahr angeben, wird diese besondere Belastung nivelliert.

Fukushima-Jahrestag am 11. März: Mehrheitlich hatte die Grohnde-Konferenz im Dezember beschlossen, zum 1. Fukushina-Jahretag am Sonntag, dem 11. März eine Demonstration in Hannover durchzuführen. In Deutschland sind weitere Aktionen an den AKW-Standorten Gundremmingen (Bayern), Neckarwestheim (Baden-Württemberg) und Brokdorf (Schleswig-Holstein) geplant. In Nordrhein-Westfalen findet eine Demonstration an der Urananreicherungsanlage in Gronau statt, im Braunschweiger Land ist eine Lichterkette Braunschweig – ASSE II – Schacht KONRAD geplant. Eine weitere Demonstration in Berlin ist noch in der Diskussion. Ein bundesweites Vorbereitungs- und Abstimmungstreffen zu den Aktionen findet am kommenden Sonntag, dem 15. Januar in Kassel statt.

2011

Nachlese zu Tschernobyl 25 in Grohnde und bundesweit

Die 2. Regionalkonferenz zum AKW Grohnde fand am Samstag, dem 7. Mai 2011 um 14.00 Uhr in die „Sumpfplume“ in Hameln statt und stand ganz im Zeichen der erfolgreichen Demo zum 25. Tschernobyl-Jahrestag. Am Ostermontag, dem 25. April hatten allein am AKW Grohnde geschätzte 20.000 Menschen demonstriert, bundesweit über 140.000 an 12 Atom-Atomanlagen.

Wie alles begann . . .

Einladung auf antiatomowl.wordpress.com
Einladung auf antiatomowl.wordpress.com

Für Sonntag, den 22. Februar 2011 lud das AntiAtom-Plenum Weserbergland nach Hameln ein. Vier Monate zuvor waren die Laufzeiten verlängert worden. Bundesweit sollten zum 25. Tschernobyl-Jahrestag am Ostermontag, dem 25. April an möglichst vielen Standorten große Demonstrationen stattfinden. Ziel dieser ersten Regionalkonferenz war, mehr Menschen aus einem größeren Einzugsbereich in die Vorbereitung der Demonstration am Standort Grohnde einzubeziehen. Damit verbunden war der Vorschlag, die Zusammenarbeit zu institutionalisieren.

Drei Wochen später kam es zum Super-GAU in Fukushima. Mit geschätzt 20.000 Menschen war die Tschernobyl-Demonstration in Grohnde eine der größten an diesem Tag in Deutschland.

 


2017
01.04.2017  | Hameln
02.03.2017  | Gäste aus Japan
18.02.2017  | Hameln
28.01.2017  | Hameln

2016
12.11.2016  | Hameln
24.09.2016  | Hameln
02.07.2016  | Hameln
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