Grohnde Kampagne
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Die nächsten Termine

Mi. 20.01.16 | 19 Uhr Mitgliederversammlung des Rechtshilfefonds
Kulturzentrum Sumpfblume
, Am Stockhof 2a, 31785 Hameln

Sa. 23.01.16 | 11 - 16 Uhr  Regionalkonferenz AKW Grohnde abschalten
                   F5-Vorbereitungstreffen
ver.di-Höfe, Goseriede 10, 30159 Hannover, 1. Stock

mehr Infos:  Regionalkonferenz   Grohnde-Klage   alle Termine

Klage gegen AKW Grohnde: Akteneinsicht beantragt

(17.1.16/KS) Im Oktober haben Anwohner am AKW Grohnde eine Klage gegen dessen Betriebsgenehmigung beim zuständigen Oberverwaltungsgericht in Lüneburg eingereicht. Im Mittelpunkt der Klageschrift stehen die Gefahren durch Flugzeugabstürze und Terrorangriffe, die geforderte Akteneinsicht soll Erkenntnisse für entsprechende Gutachten und das weitere Verfahren liefern.

Im März des vergangenen Jahres war ein Antrag auf Entzug der Betriebsgenehmigung an das Niedersächsische Umweltministerium als zuständige Atomaufsichtsbehörde voran gegangen. Dieser Antrag wurde vom Grünen Umweltminister Wenzel abgelehnt. Die Begründung im Ablehnungsbescheid entkräftet die berechtigte Sorge vor den vom AKW ausgehenden Gefahren nicht und ist deshalb für die Kläger nicht nachvollziehbar gewesen.

Angesichts der aktuellen Pannenserie in den Belgischen AKW und den anhaltenden Terrorgefahren gewinnt diese Klage immer mehr an Bedeutung. Diese Aspekte können in einem solchen Verfahren nicht ignoriert werden.

Finanzielle Hilfe bekommen die Kläger vom Rechtshilfefonds Atomerbe Grohnde e.V. Mit einer Mitgliedschaft oder einer Spende kann dieser Verein unterstützt und die Klage wirkungsvoll gefördert werden.

Planung zum 5. Fukushima-Jahrestag

(27.11.15/ST) Im Jahr 2016 jähren sich die Atomkatastrophen von Fukushima und Tschernobyl zum 5. bzw. 30. Mal. Aus diesem Grund plant die Regionalkonferenz in Hannover eine einwöchige Kunstaktion: Eine Installation mit 600 BIG-BAGS, wie sie überall in der Präfektur Fukushima herum stehen, soll zwischen Umwelt- und Landwirtschaftsministerium die Atomkatastrophe visualisieren und nachfühlbar machen. Die BIG-BAGS sind mit verstahlter Erde gefüllt, die tagtäglich dort abgetragen wird. Diese Arbeit wird noch 30 bis 40 Jahre dauern. Schon heute ist die Menge an angefallenem Abfall völlig unüberschaubar, die Rede ist von mehreren Millionen Tonnen. [siehe Artikel FAZ]

Anschauliche Planungsunterlagen können ab Dienstag, den 15. Dezember unter info(ätt)grohnde-kampagne.de angefordert werden.

Alle Gruppen und Initiativen im norddeutschen Raum und der Region Hannover, die Interesse an einer Aktionsbeteiligung haben, sind ganz herzlich zum kommenden Treffen der Regionalkonferenz am 9. Januar 2016 in Hannover eingeladen.

 

Prominente Spende an den Rechtshilfefonds

(15.11.15/KS) Im Anschluss an seinen Vortrag „Fukushima heute“ am 8.11. in Bielefeld überreichte Herr Kobayashi eine private Spende an den Rechtshilfefonds Atomerbe Grohnde e.V., um die Klage gegen das AKW Grohnde zu unterstützen.

Der Japaner Kazuhiko Kobayashi, der lange Zeit in Deutschland lebte, ist seit der Atomkatastrophe von Fukushima einer der schärfsten Atomkritiker seines Landes. Seit Jahren veranstaltet er regelmäßig Vortragsreisen durch Europa, um die aktuelle Lage in Fukushima zu erläutern und die enormen Risiken der Atomnutzung und deren Auswirkungen zu verdeutlichen. 

Auf seinem engagierten Vortrag in der Bürgerwache in Bielefeld übte er schärfste Kritik an den Verantwortlichen aus Politik und Betreibergesellschaften: „Die von der Katastrophe betroffenen Menschen vor Ort werden wissentlich einem hohen gesundheitlichen Risiko ausgesetzt – das ist ein Verbrechen“. Aktuell sind 137 Kinder in der Präfektur Fukushima an Schilddrüsenkrebs erkrankt. Im Jahr 2008 gab es dort keinen einzigen entsprechenden Fall.

Im anschließenden Austausch wies Herr Kobayashi darauf hin, wie wichtig die atomkritische Arbeit weiterhin sei, und begrüßte die Initiative des Rechtshilfefonds zur Unterstützung der Grohnde-Klage sehr.

 

Neuer Störfall im AKW Grohnde

(26.10.15/KS) Heute vermeldet das Niedersächsische Umweltministerium auf seiner Homepage einen Befund an einem Notstromdiesel. Ein Kühlwasserregler musste wegen einer Schwergängigkeit ausgetauscht werden, die Zuziehung eines externen Sachverständigen wird geprüft. Das Wiederanfahren der Anlage musste deshalb um drei Tage verschoben werden.

Nachdem bereits im Frühjahr eine Undichtigkeit in einem System zur Behandlung von kontaminiertem Abwasser festgestellt wurde, verweist die „Regionalkonferenz AKW Grohnde abschalten“ erneut eindringlich auf die Alterungsproblematik dieser nun seit 30 Jahren in Betrieb befindlichen Anlage. Erst im Herbst des vergangenen Jahres erklärten Experten der Betreiber und Behörden auf einer Sicherheitskonferenz zu diesem Thema, dass mit entsprechenden Prüfungs- und Überwachungskonzepten alterungsbedingte Gefahren ausgeschlossen werden können.

Doch immer wieder schlummern Störungen in der Anlage, die erst dann entdeckt werden, wenn an der entsprechenden Stelle eine Kontrolle stattfindet. Sicherheit, auf die die Menschen dieser Region sich wirklich verlassen können, ist erst dann zu erwarten, wenn das AKW endlich stillgelegt ist.

Scharfe Kritik an bevorstehender Revision in Grohnde

(28.9.15/KS) Auf einem Protestmarsch am 26.9. unter dem Motto „Die machen den Reaktor auf…! Bloß hier weg!“ machten Atomkraftgegner auf die Gesundheitsgefahren der für den 6. bis 20. Oktober angekündigten Revision im AKW Grohnde aufmerksam. Eingehüllt in einen 60 Meter langen Widerstandswurm zogen etwa 60 Personen vom Kraftwerk über Emmerthal nach Hameln.
[Weiterlesen]

Grohnde-Klage: Minister Wenzel verzögert weiter

(15.9.15/KS) Am Stand des Anti-Atomplenums Weserbergland und des Rechtshilfefonds auf dem Tag der Umwelt am vergangenen Sonntag in Hameln kam es zu einem Gespräch mit Niedersachsens Umweltminister Wenzel. Auf die Frage, welche Ergebnisse das Bund-Länder-Gespräch in Berlin Ende August erbracht habe, machte er deutlich, dass diese sich momentan in der Auswertung befänden, ein Zeitpunkt für deren Abschluss noch nicht genannt werden könne und somit Unklarheit bestehe, ob ein Bescheid zum laufenden Anwohnerantrag fristgerecht von seinem Haus erstellt werden könne.

Im März dieses Jahres hatten Anwohner am AKW Grohnde einen befristeten Antrag an das NMU gestellt, die Betriebsgenehmigung des AKW zu widerrufen. Erst nach Ablauf der Frist Ende Juli reagierte das Ministerium mit dem Hinweis, für die Erstellung eines Bescheids weitere sechs Wochen Zeit zu benötigen, um die Ergebnisse eines Bund-Länder-Gespräch am 25. August insbesondere zum Thema terroristischer Flugzeugabsturz berücksichtigen zu können. Daraufhin beschlossen die Antragsteller, die Frist neu auf den 17. September festzulegen, bevor sie eine Untätigkeitsklage einreichen werden.

Das Gespräch in Berlin hat längst stattgefunden, die vom NMU geforderten sechs Wochen sind verstrichen und die Geduld der Kläger, der Mitglieder des Rechtshilfefonds und aller Unterstützer ist aufgebraucht. Auf der morgen (16.9.) in Hameln stattfindenden Mitgliederversammlung des Rechtshilfefonds wird diesbezüglich eine Entscheidung erwartet.

AKW Grohnde: Revision steht bevor

(2.9.2015/KS) In der Zeit vom 6. bis 20. Oktober wird im AKW Grohnde die Herbstrevision durchgeführt. In diesen jährlich wieder kehrenden Inspektionsphasen werden nicht nur Prüf- und Instandsetzungsarbeiten vorgenommen.

Gleichzeitig findet jedes Mal ein Austausch von Brennelementen statt. Bei jedem Wechsel von abgebrannten zu frischen BE muss der Reaktor geöffnet werden. Dabei kommt es immer zu außergewöhnlich hohen Freisetzungen radioaktiver Stoffe. Angelika Claussen von der Ärztevereinigung IPPNW empfielt daher Müttern mit kleinen Kindern, in solchen Zeiten die Region um das AKW zu verlassen, um ihre Kinder vor der gefährlichen Strahlung zu schützen.

Die Regionalkonferenz AKW Grohnde abschalten plant zur bevorstehenden Revision eine öffentlichkeitswirksame Aktion, die auf ihrem Treffen am Samstag, den 5.9. in Göttingen auf der Tagesordnung steht.

Anwohner fordern Entzug der Betriebsgenehmigung

Landespressekonferenz am 25. März in Hannover

Alle Infos auf den Seiten des Rechtshilfefonds Atomerbe Grohnde e.V.

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Das war die Aktions- und Menschenkette am 9. März 2013

Aus Anlass des 2. Fukushima-Jahrestages rief die Regionalkonferenz  für Samstag, den 09. März 2013 zu einer Aktions- und Menschenkette rund um das Atomkraftwerk Grohnde auf. An den mehr als 200 Aktionspunkten  im Abstand von etwa 40 km vom Reaktor probten mehr als 20.000 Menschen, was es bedeutet, wenn die Katastrophe nicht 9.000 KM entfernt, sonder direkt vor der eigenen Haustür stattfindet. Dazu hatte die Regionalkonferenz am Dienstag zuvor ein fiktives, aber durchaus realistisches Katastrophenszenario gestartet und mit sieben Bulletins entwickelt.  [Aktionsaufruf]  [mehr Infos zur Aktion]

Stell dir vor... Verlassen Sie das Sperrgebiet!

Stell dir vor: Riss im AKW Grohnde

Bulletin No. 7. Hameln. 8.3.2013, 1 Uhr. Nach dem Katastrophenszenario der "Regionalkonferenz Grohnde abschalten" wird die Bevölkerung 40 km rund um das AKW Grohnde aufgerufen, das Sperrgebiet bis spätestens Samstag 11 Uhr zu verlassen. Nach dem Szenario sind bei einem Unfall im Atomkraftwerk Grohnde seit Mittwochmorgen radioaktive Stoffe freigesetzt worden. Weiterlesen... Bulletin No.1 No.2 No.3 No.4 No.5 No.6 und Video Riss AKW Grohnde.


Grohnde 2013 Aktions- und Menschenkette auf einer größeren Karte anzeigen

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