Grohnde Kampagne
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Im Rechtshilfefonds fehlen nur noch wenige tausend Euro!

Klagebesprechung bei Dr. Ulrich Wollenteit (ganz rechts) in Hamburg

(Mo., 27-07-2015) An diesem Mittwoch, dem 29. Juli entscheidet der Rechtshilfefonds auf seiner Mitgliederversammlung in Hameln über die Finanzierung der Grohnde-Klage. Sollte der Niedersächsische Umweltminister dem AKW nicht noch kurzfristig und unerwartet die Betriebsgenehmigung entziehen, wie dies von den Klägern im März beantragt wurde, wollen sie Anfang August Unterlassungsklage vor dem Oberverwaltungsgericht Lüneburg erheben. Das haben die Kläger am vergangenen Freitag in Hamburg mit ihrem Rechtsanwalt Dr. Ulrich Wollenteit und Vertretern des Rechtshilfefonds besprochen.
Nach einigen Neu-Aufnahmen, die am Mittwoch auf der Tagesordnung stehen, wird der Fonds 35 Mitglieder und verbuchte oder zugesagte Spenden von etwa 8.000,- € haben, insgesamt also über etwa 43.000,-€ verfügen. Damit ist das Ziel, den Fonds mit 50.000,-€ auszustatten, zum Greifen nahe.

Wer kurzentschlossen noch Mitglied werden oder (größere) Spenden anmelden möchte und natürlich auch bei Fragen:  eMail an  rechtshilfefonds(ätt)grohnde-kampagne.de

Termin:    Mi., 20. Juli,  19.00 - 21.00 Uhr, Supmpfblume, Am Stockhof 2a, 31785 Hameln

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MOX-Transport 2012: Zeug_innen gesucht.

(Fr., 10-07-2015) Vor dem Landgericht Hannover fordert das Land Niedersachsen jetzt von einem Aktivisten 20.000,-€ Schadensersatz wegen des MOX-Transportes im November 2012. Zur Ermittlung des Sachverhaltes suchen wir Zeug_innen.

Am 18./19.11.2012 fand ein MOX-Transport zum AKW Grohnde statt. Im Rahmen der Proteste gelang es einem Aktivisten, sich kurz vor Erreichen des AKW Grohnde ca. in Höhe des Infocenters unter dem LKW anzuketten. Der Aktivist wurde von technischen Kräften der Polizei unter dem LKW losgeschnitten, wobei dessen Hände und Unterarme in einem Metallrohr steckten.
Dem Aktivisten wird vorgeworfen, dass er sich nach Loslösen unter dem Transporter gegen Polizeibeamte, die ihn vom Ort wegbringen wollten, gewehrt haben soll. Hierbei will sich einer der Beamten angeblich beim Wegtragen des Aktivisten die Hand verletzt haben. Das Land Niedersachsen fordert nun vor dem Landgericht Schadensersatz und Behandlungskosten in Höhe von knapp 20.000,- €.

Zur Rekonstruktion des genauen Ablaufs der Ankettaktion und des Polizeieinsatzes werden dringend Zeuginnen oder Zeugen gesucht. Insbesondere der Zeitraum unmittelbar nach dem Loslösen des Aktivisten unter dem LKW bis zum Abtransport zur Wache ist von entscheidendem Interesse. Gibt es Personen, die die Szene beobachtet und noch Erinnerung daran haben, insbesondere an das Verhalten der Polizei? Gibt es möglicherweise sogar noch Bild- oder Videoaufzeichnungen ?


 Falls dies der Fall ist oder jemand sonst Hinweise hierzu geben kann,
 Infos  bitte möglichst umgehen an info(ätt)grohnde-kampagne.de .


2-Grad-Festival: Klimaschutz ohne Atomstrom gefordert!

(Detmold, 30.6.15/KS) Etwa 1000 Besucher kamen am 26. und 27. Juni zum 2-Grad-Festival auf den Bergwiesenhof, um am sehr gelungenen bunten Programm mit Kultur- und Themenangeboten teilzunehmen und insgesamt 148 Euro dem Rechtshilfefonds zu spenden.

Am Infostand des Rechtshilfefonds wurde über den Zusammenhang von Klimaschutz und Atomstrom diskutiert. Die geforderten CO2-Einsparungen veranlassten wieder einmal die Energiekonzerne, den Atomstrom als CO2-neutralen Ausweg zu bezeichnen und ihn somit wieder hoffähig zu machen, wurde kritisiert. Da seien doch Laufzeitverlängerungen nicht mehr ausgeschlossen. Außerdem produziere man mittlerweile so viel Strom, dass alle deutschen AKWs aktuell nicht mehr gebraucht würden. Wieso sich also diesen enormen Risiken weiter aussetzen?

Deshalb war man sich einig, dass die Forderung nur lauten kann, sofort alle AKWs stillzulegen, und dass die Grohnde-Klage ein wichtiger Schritt in diese Richtung ist!

 

Sichere Lagerung von Atommüll? Weltweit keine Lösung!

(Detmold, 14.5.15/KS) Am Dienstag wurde in der Detmolder Filmwelt „Die Reise zum sichersten Ort der Erde“ aufgeführt. Mehr als 300.000 t hochradioaktiver Atommüll auf unserem Planeten müssen irgendwo sicher gelagert werden, und jedes Jahr kommen weitere 10.000 t dazu, heißt es in Edgar Hagens Film, bevor er sich auf eine sehr aufschlussreiche Suche begibt, an deren Ende gesellschaftliche Aspekte das zentrale Thema sind.

„Wie kann man angesichts dieser scheinbar aussichtslosen Lage noch ein einziges Kilogramm Atommüll produzieren“, lautete die Frage im Anschluss an den Film.

Vertreter der Regionalkonferenz aus Detmold und Blomberg hatten die Gelegenheit, dem Publikum die Grohnde-Klage und die von Anti-Atom-Initiativen und Umweltverbänden ins Leben gerufene Einwendungskampagne gegen das Nationale Entsorgungsprogramm der Bundesregierung vorzustellen und anschließend Spendengelder und Unterschriften zu sammeln.

Anwohner fordern Entzug der Betriebsgenehmigung

Landespressekonferenz am 25. März in Hannover

Alle Infos auf den Seiten des Rechtshilfefonds Atomerbe Grohnde e.V.

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"AKW Grohnde abschalten" wird ca. monatlich verschickt.


 

Das war die Aktions- und Menschenkette am 9. März 2013

Aus Anlass des 2. Fukushima-Jahrestages rief die Regionalkonferenz  für Samstag, den 09. März 2013 zu einer Aktions- und Menschenkette rund um das Atomkraftwerk Grohnde auf. An den mehr als 200 Aktionspunkten  im Abstand von etwa 40 km vom Reaktor probten mehr als 20.000 Menschen, was es bedeutet, wenn die Katastrophe nicht 9.000 KM entfernt, sonder direkt vor der eigenen Haustür stattfindet. Dazu hatte die Regionalkonferenz am Dienstag zuvor ein fiktives, aber durchaus realistisches Katastrophenszenario gestartet und mit sieben Bulletins entwickelt.  [Aktionsaufruf]  [mehr Infos zur Aktion]

Stell dir vor... Verlassen Sie das Sperrgebiet!

Stell dir vor: Riss im AKW Grohnde

Bulletin No. 7. Hameln. 8.3.2013, 1 Uhr. Nach dem Katastrophenszenario der "Regionalkonferenz Grohnde abschalten" wird die Bevölkerung 40 km rund um das AKW Grohnde aufgerufen, das Sperrgebiet bis spätestens Samstag 11 Uhr zu verlassen. Nach dem Szenario sind bei einem Unfall im Atomkraftwerk Grohnde seit Mittwochmorgen radioaktive Stoffe freigesetzt worden. Weiterlesen... Bulletin No.1 No.2 No.3 No.4 No.5 No.6 und Video Riss AKW Grohnde.


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